Zwei Lösungsvorschläge potenzieller Investoren liegen vor

 Im August wird ein Auswahlgremium der Stadt Waldbröl über die Angebote der Investoren befinden. |Foto: Micha Vorländer

(eb) Mit der Planung zur Entwicklung des Merkurareals als neues Einkaufszentrum mitten in der Innenstadt von Waldbröl geht es zielstrebig weiter. Das laufende Investorenauswahlverfahren ist zu einem guten Zwischenergebnis gekommen. Die Konzepte und erste finanzielle Angebote, die die beiden Investoren unterbreitet haben, wurden im „interfraktionellen Arbeitskreis“ vorgestellt und erörtert.
Es liegen aktuell zwei Lösungsvorschläge von potenziellen Investoren vor, die sowohl inhaltlich als auch wirtschaftlich tragbare Konzepte beinhalten. Beide Interessenten haben noch bis zum 31. Juli Zeit, die vorgestellten Sachstände weiter zu konkretisieren und das daraus resultierende Angebot für den Flächenerwerb inklusive Neubau und öffentlichem Platz auszuarbeiten und final durchzurechnen. Zu beiden Konzeptvorschlägen hat der interfraktionell besetzte Arbeitskreis Empfehlungen formuliert, die von den Investoren bei der weiteren Konkretisierung aufzunehmen sind. Hierzu finden noch vor Ablauf der Abgabefrist weitere Verhandlungsgespräche statt.
Bürgermeister Peter Koester ist es wichtig, die anstehende Entscheidung besonnen zu treffen. Schließlich wird damit festgelegt, wie die neue Mitte in Waldbröl, das Herzstück der Innenstadtentwicklung gestaltet wird. „Ich sehe es als unsere Verpflichtung an, dabei höchste Qualitätsmaßstäbe anzulegen“ so Bürgermeister Peter Koester. Über die Ende Juli 2018 vorgelegten Angebote wird ein Auswahlgremium der Stadt Waldbröl im August 2018 befinden. Das Votum zu den vorgestellten Konzepten und Angeboten der beiden Investorenteams soll dann im September 2018 vom Stadtrat bestätigt werden. Kann hierüber Einvernehmen erzielt werden, sollen die Verträge verhandelt und abgeschlossen sowie das ausgewählte Vorhaben zur Umsetzungsreife gebracht werden.
Abschließend weist Bürgermeister Koester darauf hin, dass das Vorliegen eines genehmigungsfähigen Haushaltes zwingende Voraussetzung für die Umsetzung ist.