Eine komplexe Angelegenheit – doch es geht weiter!

Neues Einkaufszentrum Merkur, Stand EU-Auslobung 2015! |Perspektive :LIST.DEVELOPMENT

Der Merkurkomplex belastet das gesamte Zentrum von Waldbröl. Zugeklebte Schaufenster kennt in Waldbröl jeder. Nicht zu übersehen ist die große Leere hinter der schwarz verkleideten Fassade. Der Anblick des verlassenen Gebäudes trifft mitten ins Herz der WaldbrölerInnen. Deshalb arbeiten die Verwaltung und das Büro ASS, unterstützt durch den Rat der Stadt, mit Nachdruck daran, dass der Merkurkomplex abgerissen wird und an dieser Stelle das angestrebte neue Einkaufszentrum mitten in der Innenstadt Waldbröls entsteht.
Das Interesse der Öffentlichkeit an der laufenden Planung ist groß. DIese muss sich allerdings zum jetzigen Zeitpunkt zu einem großen Teil hinter verschlossenen Türen abspielen, da vertragliche Gründe dies erfordern. Es ist viel Zeit ins Land gegangen, währenddessen sich in der öffentlichen Wahrnehmung wenig bis gar nichts an der Situation an der Kaiserstraße Nr. 44 geändert hat. Gleichwohl war der bisherige Weg zwingend notwendig. Die Stadt Waldbröl hat im Dezember 2014 eine europaweite Ausschreibung des Areals und eine Investorenauswahl vorgenommen. In den anschließenden Verhandlungen konnte der in der Ausschreibung vorgegebene Kaufpreis für das Grundstück nicht realisiert werden. Der Rat der Stadt hat daher im Juni 2017 diese Ausschreibung aufgehoben. Die Inhalte der Ausschreibung mit Ausnahme des Kaufpreises haben jedoch weiterhin Gültigkeit. Der Rat hat nunmehr die Aufnahme von konkurrierenden Verhandlungen in einem „offenen“ Verfahren beschlossen.

Die Reaktion der interessierten InvestorInnnen ist sehr positiv und lässt erwarten, dass eine Lösung in absehbarer Zeit gefunden wird. Mit dem Ziel, anstelle des brachliegenden Merkurkomplexes Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen – gegebenenfalls ergänzt um Freizeit, Fitness und Wohnen – entstehen zu lassen. Bis die Planungen konkretisiert, die Einzelheiten verhandelt und die Verträge rechtswirksam geschlossen sind, wird das Jahr 2018 wohl insgesamt benötigt. Wenn es schneller gehen sollte, umso besser.
Für die Stadt und für alle, die es schon nicht mehr geglaubt haben, rückt dann der Abriss der Bestandsgebäude in greifbare Nähe. Bis dahin sind noch zahlreiche Details abzustimmen und einige dicke Bretter zu bohren. Dazu – und das hat die Stadt bereits schriftlich – sind die beteiligten InvestorInnen bereit; vielleicht kommen nach der aktuellen Ausschreibung noch weitere hinzu. Klar ist: der Merkurkomplex muss weg – die Innenstadt braucht neues Leben!
Dafür arbeitet die Stadt Waldbröl und bittet um Ihr Verständnis für die zeitlichen Abläufe und um Ihre Unterstützung.

Bausünde Merkur | Foto: ASS