Stadt Waldbröl beteiligt sich an kreisweitem Pilotprojekt

Der Oberbergische Kreis zählt landesweit zu den sichersten Landkreisen. Dennoch ist in der letzten Zeit ein leichter Anstieg der Kriminalitätsrate zu verzeichnen gewesen, welcher neben der objektiven Sicherheit auch das Lebensgefühl der Bevölkerung beeinflusst. „Wir müssen daher in Waldbröl nicht nur einem weiteren Anstieg der Kriminalität entgegenwirken, sondern auch das subjektive Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger wieder erhöhen. Ich unterstütze dabei den Ansatz, Straftaten möglichst früh durch Prävention zu begegnen und begrüße die Initiative des Oberbergischen Kreises zu einer „Ordnungspartnerschaft Sicherheit“ daher sehr“, so Bürgermeister Peter Koester. Die Kreisverwaltung hatte den Kommunen zusammen mit der Kreispolizeibehörde eine Intensivierung der Zusammenarbeit vorgeschlagen. Landrat Jochen Hagt freut sich, dass sein Vorschlag kreisweit auf breite Zustimmung gestoßen ist. „Gemeinsam setzen wir ein richtiges und wichtiges Zeichen zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und somit zur Lebens- und Wohnqualität in unserer Region.“
Im Rahmen der „Ordnungspartnerschaft Sicherheit“ wurde vereinbart, die Präsenz des Ordnungsdienstes der Kommunen in der Fläche wahrnehmbar zu steigern, gemeinsame Schwerpunkteinsätze z. B. an Karneval oder Stadtfesten durchzuführen, den Informationsaustausch zu verbessern und die örtlichen Gefahrenabwehrverordnungen zu vereinheitlichen. Hierfür stellt der Oberbergische Kreis den Kommunen ein einheitliches Dienstfahrzeug und einheitliche Dienstkleidung in polizeiähnlicher Optik zur Verfügung. Die Kommunen haben sich ihrerseits zur Ausweitung ihrer Außendiensttätigkeit verpflichtet. Der Kreis wird Neueinstellungen oder Stellenaufstockungen durch einen Personalkostenzuschuss fördern und eine umfassende Fortbildung für die neuen Außendienstmitarbeitenden organisieren, um diese z. B. auf gemeinsame Streifengänge mit dem Bezirksdienst der Kreispolizei vorzubereiten. Der Beginn der Fortbildung ist für Januar 2018 geplant. „Ich bin optimistisch, dass die Maßnahmen in Waldbröl erfolgreich umgesetzt werden können und für ein Mehr an Sicherheit im Stadtgebiet sorgen werden“, ist sich Bürgermeister Peter Koester sicher.