Mit irischer Musik und Anekdoten unterhielten Jeff Collins und Volker Schmitz an der Klus.

Foto: Jürgen Sommer

(js) Wie kommt man eigentlich an eine Reibeisenstimme, mit der man gesanglich auch noch gewaltig beein­drucken kann? Der Ire Jeff Collins, seines Zeichens Sänger und Entertai­ner, hat eine solche Stimme und dazu eine einfache Erklärung: „Als Junge musste ich auf dem Schulweg an einer Whiskey Destille vorbei, aus der die Dämpfe, die über die Straße stri­chen, wohl eine besondere Wirkung auf meine Stimmbänder hatten“. Die Geschichten, die Collins mit Augen­zwinkern bei der Open-Air-Veranstal­tung im Biergarten der Wirtschaft „ Zur Klus“ erzählte, musste man nicht unbedingt glauben, aber das Konzert, das er gemeinsam mit Gitarrist Volker Schmitz ablieferte, war ausgesprochen erfrischend an diesem warmen Som­merabend. Collins verfügt über ein Repertoire, das für drei Tage Konzert am Stück reicht, das behauptet der pfiffige Ire jedenfalls von sich und man nimmt ihm dies durchaus ab. Volker Schmitz unterstützt Collins bei jedem Song mit Gitarre oder Mando­line, entweder rhythmisch oder durch exzellente Soli. Da fliegen die Finger auf der Westerngitarre bis hoch in den 15. Bund, die Saiten blitzschnell gegriffen, glasklar im Sound! Durch ihren Charme und die musikalische Qualität spielt sich das Duo schnell in die Herzen der Zuhörer. Als der Som­merhimmel an der Klus langsam in sein romantisches Abendszenario we­chs­elte, und der Mond sich als Halbscheibe am Himmel präsentierte, wurden die ersten Handys und Feu­erzeuge geschwenkt. So konnte man die Augen schließen und sich weg­träumen, an die Klippen der grünen Insel, auf die Terrasse eines urigen Pubs, wo sich zwei sympathische Mu­si­ker, vor allem mit irischem Liedgut, in die Herzen der Zuhörer spielen. Soweit der Traum, aber auch an der Klus war es ein traumhaft schöner Abend. Die nächsten Live Konzerte an der Klus: 13.10. Old`s Cool / 20.10. Martin Twins / 3.11. b-five Bluesband / 17.11. who`s claude.
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