Bachelor Abgänger und alte Hasen sorgen für Sicherheit

Im Besprechungsraum der Polizeiwache Waldbröl stellte Friedbert Müller, Erster Polizeihauptkommissar und Leiter der Wache, kürzlich die sieben neuen PolizistInnen vor, die seit dem ersten September in Waldbröl Dienst tun. Vier gehören zur Schutzpolizei und haben auf der Polizei-Fachhochschule ihren Bachelor Studiengang erfolgreich abgeschlossen. Die zwei Herren der Kriminalpolizei sind alte Großstadt-Hasen und haben von Köln nach Waldbröl gewechselt, während ihre Kollegin bisher in Bonn gearbeitet hat. Während man als Bürger die Arbeit der Schutz- und Verkehrspolizei, die uniformiert im Streifenwagen unterwegs ist, zu kennen glaubt, so fühlen sich die TV-Tatortgucker über die Ermittlungsarbeit der Kripo vermeintlich gut informiert! Doch was dort im Regiebuch steht, ist nicht immer wirklichkeitsnah! „Den universellen Kripo-Beamten gibt es nicht“, erklärt Müller, „hier wird die Arbeit nach Delikten unterschieden und Ermittlungen werden von den jeweiligen Spezialisten durchgeführt“. Diebstahl, Sachbeschädigung, Straßenraub oder Gewaltkriminalität, alle Facetten sind auch auf dem Land vertreten. Müller betont hierzu nachdrücklich: „Wir leben auch von den Hinweisen aus der Bevölkerung!“ Man sollte sich vergegenwärtigen, dass ein Vertrauen zwischen Bürgerinnen und Bürgern zu ihrer Polizei nicht zuletzt durch enge Zusammenarbeit erwächst und es sollte keine Scheu bestehen, im Falle eines Falles die Polizei um Hilfe zu bitten. Die Waldbröler Polizei ist mit den neuen Mitarbeitern, die alle in der Region zuhause sind, gut aufgestellt.

Der Leiter der Waldbröler Wache Friedbert Müller (l.) stellt die neuen Teammitglieder vor: Michelle Dresbach, Carolin Lang, Grete Van Treek, Sven Wödy, Andreas Wein und Carina Hausen(v.l.). Wegen dienstlicher Verhinderung fehlt Torben Scheip

Foto: Jürgen Sommer