Gemeinsamer Auftritt der HGW Chöre mit dem Musikzug Wendershagen

Die Schülerchöre des vokalpraktischen Kurses am HGW glänzten in einem gemeinsamen Konzert mit dem professionell auftretenden Musikzug Wendershagen.

(js) Da muss schon viel Selbstbewusstsein, verbunden mit großem Können vorhanden sein, wenn sich ein jugendlicher Chor bereit erklärt, gemeinsam mit einem symphonischen Blasorchester zu einem Konzert anzutreten. Dem Q2 Chor des Hollenberg-Gymnasiums (HGW) gelang dieser Spagat bei seinem Auftritt mit dem Musikzug Wendershagen vortrefflich. „Eigentlich gibt es diesen Chor gar nicht mehr“, betonte Schulleiter Frank Bohlscheid, denn für die Schüler des Abiturjahrganges steht der vokalpraktische Kurs nicht mehr auf dem Stundenplan. „Die Schüler waren jedoch trotz Abiturstress voller Begeisterung“, ergänzt die musikalische Leiterin Anne Jurzok. Mit „Out of Africa“ und „African Harmony“ begann an diesem Abend die musikalische Reise, wobei die Wendershagener mit einer beeindruckenden Percussion dominierten. Neben dem klassischen Drumset erklangen Congas, Stabspiele, verschiedene Effektgeräte im Einklang mit den Gongs und dem Vibroslap. „Diese Performance bietet sich beim Thema Afrika halt an“, schwärmt Ingo Samp, der bei den über 40 Aktiven des Wendershagener Musikzuges Herr des Dirigentenstabes ist. Über 100 Sängerinnen und Sänger standen im ersten Teil des Konzertes gemeinsam mit den Wendershagener Instrumentalisten, auf der Bühne. Der zweite Teils des Konzertes gehörte allein den musikalischen Individualisten des HGW: Die Schüler-Band um Tom Becher, Maximilian Meier als Sänger und Pianist, drei Lehrer des HGW, darunter der inzwischen pensionierte Günther Nossol sowie das Schülerquintett um Nathanael Schibli. Den Schlusspunkt setzte der Q2 Chor, der das besonders für die Tenöre sehr anspruchsvolle und anstrengende Stück „Afrika“ mit Bravour meisterte.