Schulleiterin der Gesamtschule feierlich in den Ruhestand verabschiedet

Mit Brief und Siegel in den Ruhestand. Dezernent Rüdiger Schmidt überreichte Schulleiterin Maria Neunkirchen die Urkunde.

(js) „Ich werde die Menschen vermis­sen, die Schüler und das Kollegium!“ Das sagt Maria Neunkirchen, die am 12. Juli 2018 nach zehn Jahren Schul­leitertätigkeit die Kommandobrücke an der Gesamtschule Waldbröl verlas­sen hat und in den Ruhestand gegan­gen ist. Unumwunden gibt die 63-Jäh­rige zu eine Kämpferin zu sein. „Ich habe auf vielen Ebenen gekämpft, damit die Ressourcen stimmen und dazu gehören Personal, Räume und Ausstattung“ so Neunkirchen. „Das muss sein, um die gesellschaftlichen Aufgaben, die an die Schule gestellt werden, zu bewältigen“, fügt sie im Rückblick hinzu. Ihr Ziel, die Außen­wirkung der Gesamtschule unter ihrer Leitung zu verbessern, muss man als gelungen bezeichnen. Dankbar ist sie für die Wertschätzung, die sie sowohl von Schülern als auch von Kollegen erfahren hat. „ Die Personalführung war persönlich eine meiner größten Herausforderungen“, gesteht Neun­kir­chen, die allein in den letzten fünf Jahren rund 50 Personen eingestellt hat. Man ließ sie nicht gerne gehen, das bewies die große Feier zu ihrer Verabschiedung in aller Deutlichkeit. Für die Stadt als Schulträger, den Rat und die Bürgerinnen und Bürger Wald­bröls würdigte Bürgermeister Peter Koester die Leistungen Neunkirchens. Er stellte unter anderem die lange Liste höchstdotierter Schulpreise des Landes heraus, die die Gesamtschule unter Neunkirchens Leitung überreicht bekommen hatte. Das wohl wichtigste Papier an diesem Tag überbrachte der schulfachliche Dezernent der Bezirks­regierung, Rüdiger Schmidt. Er über­reichte Neunkirchen die Urkunde, die den Eintritt in den Ruhestand offiziell machte. „Ihr macht mir den Abschied nicht leicht“, sagte Neunkirchen am Ende der zweistündigen von viel Sym­pathie, Empathie, Dankbarkeit Kreati­vität und Humor getragenen Abschieds­feier mit zahlreichen musikalischen Beiträgen von Schülern und Lehrern. Das Schlussbild wird in Erinnerung bleiben: Maria Neunkirchen steht allein auf der Bühne und wird mit langan­hal­tendem Applaus und stehenden Ova­tio­nen bedacht.