Der Workshop „Come let us sing 2018” war ein voller Erfolg.

Rund 70 Teilnehmerinnen und Teil­nehmer fanden sich am Freitag, den 8. Juni 2018 im Vereinshaus in Her­mesdorf ein, um zehn Gospelsongs zu lernen und nebenbei auch noch von Romy Bürger zum Thema: „Wie singe ich, ohne meiner Stimme zu schaden und wie funktioniert meine Atmung?“ etwas zu lernen. Den Workshop leiteten Romy Bürger und Julius Schröder.
Schon am Freitagabend wurden sechs Lieder eingeübt, die am folgenden Samstag noch verfestigt, um dann mit vier weiteren Songs am Sonn­tag­abend um 18:00 Uhr im Rahmen der Gospel-Church, vorgetragen zu wer­den. Die Freude zur Ehre Gottes sin­gen zu dürfen, war den Sängerinnen und Sängern anzumerken. Pfarrer Gran interwievte Romy Bürger zum Thema Lachen, das auch das Thema des Gottesdienstes war. Ein lächelnder Mund aus Pappe regte dazu an. Romy Bürger hatte Google befragt und ver­mittelte den erstaunten Zuhörern, dass Singen das Gesündeste übe­rhaupt ist und jeder in der Lage sei zu singen, wenn es nur mit ganzen Her­zen ge­schieht. Sogar das Immun­sys­tem wür­de gestärkt und hat keine Chance, gegen das Singen anzukom­men.
Der große Chor trug zehn Stücke gut vorbereitet vor. Vom „Kommt herbei, singt dem Herrn“ über das hohen Ansprüchen genügende „The Way­faring Stranger“ wurde ein weiter Bo­gen gespannt. Sichtlich sehr großen Spaß machte auch „I’ve Got Joy“ von Micha Keding. Und als sich zum Schluss der große Workshop-Chor händehaltend auf den Weg zu den Zuhörern machte und mit „God will bless you“ die Gospel-Church been­de­te, waren die Gäste und auch der Chor angenehm überrascht, dass man in elf Stunden Übungszeit so viel ler­nen kann. Die Solistinnen Petra Döhl-Becher und Daniela Clees sowie die beiden jungen Nachwuchstalente Lisa Adolphs und Obi Ogbukadike run­deten den Gesang mit ihren Stimmen sehr schön ab. Einmütiges Fazit des Chores: „Es hat riesigen Spaß gemacht!“
Der SisterAct+ Choir, den Romy Bür­ger leitet, probt übrigens jeden Don­nerstag, außer in den Ferien, um 20:00 Uhr im Ev. Gemeindehaus in Waldbröl. Neue Sänger und Sängerinnen sind immer willkommen.