Am Turm an der Feuerwehr wurden zwei Fledermauskästen montiert

Fledermauskästen und Mauersegler-Bruthöhlen wurden kürzlich an der Feuerwache angebracht. Manfred Heiden und Joachim Müsse (unten v.l.) und Dirk Stein im Korb der Drehleiter sorgten für fachgerechte Montage.| Foto: Jürgen Sommer

(js) Zum Abhängen geht’s zur Feuerwehr, so könnte es bei den Fledermäusen im Stadtgebiet die Runde machen. Am Turm auf der Rückseite der Feuerwehr wurden vor wenigen Tagen zwei Fledermauskästen montiert. Joachim Müsse, Manfred Heiden als stellvertretender Löschzugführer und Dirk Stein, nahmen kurzerhand die Drehleiter zu Hilfe, um die artgerecht konzipierten Kästen für die „Kunstflieger“ auf Anregung der NABU Ortsgruppe Waldbröl direkt unter dem Dach aufzuhängen. Fledermäuse sind nachtaktiv und verbringen den Tag oft hängend in Höhlen oder menschengemachten Unterschlüpfen. Auf der Vorderseite der Feuerwache ist zusätzlich ein höhlenartiger Brutkasten für Mauersegler von den Wehrleuten angebracht worden. Nur kurze Zeit ihres Lebens verbringen die Mauersegler in der Bruthöhle, ansonsten wird fast ununterbrochen geflogen. Im Flug wird geschlafen und bei der Nahrungsaufnahme werden bei halsbrecherischen Flugmanövern Insekten gefangen. Insgesamt sind im Stadtgebiet 21 Mauserseglerkästen angebracht erklärt Klaus Unger, Sprecher der NABU Ortsgruppe Waldbröl. Bei genauem Hinschauen wird man die Kästen am Bürgerhaus, an der AWO oder am Rathaus sowie an vielen anderen Gebäuden im Stadtgebiet entdecken.