Eine besondere Ehre erfuhren die besten Azubis aus Waldbröl durch die Einladung ins Rathaus zum Empfang bei Bürgermeister Peter Koester. Spieker, Stockhausen, Janzen, Althoff, Drechsler, Sallmann und Bürgermeister Peter Koester (v.l.) | Foto: Jürgen Sommer

(js) Peter Sallmann, Leiter der Geschäftsstelle der IHK Oberberg, ist gerne mit dabei, wenn die Bürgermeister die besten Azubis ihrer Kommunen zu einer besonderen Ehrung empfangen. Waldbröls Bürgermeister Peter Koester nimmt diesen Termin seit Jahren regelmäßig wahr: „Es macht immer wieder Freude engagierte junge Menschen kennenzulernen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen!“ Da Andreas Heinrich, Fabian Ostermann, Sonja Gebauer und Lena Jungjohann ihrer Einladung nicht nachkommen konnten, blieb ausreichend Zeit, um mit den drei anwesenden „Einser“-Azubis zu sprechen. Eduard Janzen begann nach dem Abitur eine Lehre als Industriekaufmann, die er mit 93 von 100 Punkten abschloss. Inzwischen hat er ein Fernstudium in Wirtschaftsinformatik begonnen. Seine Freizeit gehört der Musik. Geige und Waldhorn sind seine Lieblingsinstrumente. Max Stockhausen, der in der Freizeit seine Kaltblüter versorgt und das Kutschenfahren erlernen möchte, schloss die Ausbildung zum Industriemechaniker mit 94 von 100 Punkten ab. Das Abitur machte er in Nümbrecht. Inzwischen hat er das Studium der Ingenieurwissenschaften begonnen. Mit 98 von 100 Punkten beendete Lea Althoff ihre Ausbildung als Einzelhandelskauffrau. Das Thai-Boxen hat sie nach dem Abitur wegen der Berufs-Ausbildung vorübergehend zu den Akten gelegt. In der nächsten Zeit muss der Sport weiter warten, denn ab Sommer beginnt sie eine weitere Ausbildung. Ziel: Industriekauffrau. „Das ist mal ganz was anderes“, so Althoff. Ausbildungsbetreuer Axel Drechsler weiß um die Wissbegierde der jungen Frau: „Lea wollte immer alles sofort und ganz genau wissen, sie brauchte permanent Input“. Carsten Spieker, der als Ausbildungsleiter seinen Schützling Max Stockhausen bei der Ehrung begleitete, freut sich einerseits über den Ehrgeiz der jungen Leute, bedauert jedoch, dass sie andererseits im Betrieb fehlen! Seine Sorge gilt dem Nachwuchs für gewerbliche Berufe, denn die sind schwer zu finden. Auf jeden Fall sind die Top-Azubis aus Waldbröl auf einem erfolgversprechenden Weg in ihre berufliche Zukunft.