Garten- und Landschaftsbau Jörg Heintze GmbH unter neuer Führung

 


Tim Wehling (links) und Jörg Heintze (rechts) | Foto: Jürgen Sommer

(js) Am 1. Januar 2018 übergab Jörg Heintze seinen Garten- und Landschaftsbaubetrieb an Tim Wehling, der seitdem den alteingesessenen Betrieb gemeinsam mit seiner Ehefrau Ricarda weiterführt. Die Geschäftsübergabe war ein gut vorbereiteter Schritt. Vor Jahren lernte Heintze seinen Nachfolger im Karneval kennen. Da beide engagierte Garten- und Landschaftsbauer sind, konnte Heintze den jungen Mann als Mitarbeiter gewinnen. Im Jahre 2012 erwarb Wehling seinen Meisterbrief und ein Jahr später folgte die Ausbildung zum Agrarbetriebswirt; einen Ausbildungsgang, den auch Ehefrau Ricarda erfolgreich absolvierte. Im Betrieb stieg Wehling zum Geschäftsführer auf und da Heintze mit Erreichen des 60. Lebensjahres die Nachfolge für seine Firma geregelt haben wollte, schien sich eine Lösung anzubahnen. Der langjährige Einblick in die Geschäftsführung und der grundehrliche Umgang miteinander waren die Voraussetzung für den dreißigjährigen Wehling das Geschäft zu übernehmen. Seit Januar trägt er die Verantwortung für zwölf Mitarbeiter, davon zwei Auszubildende. Der große, betriebseigene Fuhrpark mit LKW und Anhängern, drei großen Radladern, sechs Baggern, Dumpern und unzähligem Kleingerät macht den Betrieb flexibel und schlagkräftig. „Wir haben immer den größten Teil unserer Aufträge in der Region bekommen, viel durch Mund zu Mund Propaganda“, erzählt Jörg Heintze, der seit Anfang der 1980er Jahre die Firma stetig erweitert hat. „Mit 60 hör ich auf, habe ich immer gesagt“, so der Ex-Firmenchef, der dieses Ziel auch erreicht hat, denn im Mai wird er 61 Jahre alt. Wehling wird alle Kunden, gewerbliche, öffentliche oder private Auftraggeber, weiterhin betreuen und mit Heintze als Berater wird der Übergang reibungslos funktionieren! Der Anspruch, vor allem der privaten Kundschaft, ist in den letzten Jahren sehr hoch geworden, berichten die Fachleute. „Das grüne Wohnzimmer unterliegt selbstverständlich auch allgemeinen Trends, aber man sollte alles nicht komplizierter machen als notwendig“, betont Wehling. Bei der Gartenanlage ist es sinnvoll, vorausschauend an das Alter zu denken. So werden heute viele Gärten barrierefrei angelegt. Bei der Wahl des Terrassenbelages geht der Wunsch der Kunden immer mehr zu den im Trend liegenden großformatigen Platten. „Wir erfüllen selbstverständlich alle Kundenwünsche solange es die Grundstücksgröße und die Topografie zulassen“, so der Gartenbauer. Für den Gartenbesitzer sollte das Portemonnaie den Wünschen angepasst sein, wobei sich oft durch gute Beratung gutes Geld sparen lässt. Jörg Heintze jedenfalls freut sich darauf, seinen eigenen Garten genießen zu können und nicht mehr als Chef überall im Betrieb präsent sein zu müssen.