Nach fast 33 Jahren verlässt Herbert Maschke Waldbröl

(ip) Vor fast genau 33 Jahren war es, als Notar a. D. Herbert N. Maschke und seine Frau Mechthild das Haus der Apothekerin Helene Witteler an der Körnerstraße in Waldbröl erwarben. Hier gefiel es ihnen, hier wollten sie leben und arbeiten. Nun steht die Veränderung an. Im November 1942 wurde Herbert Maschke als Sohn eines Arztes und Jüngster von drei Kindern in Bonn geboren. Bereits als 16-jähriger, in den Jahren 1958/59, lernte er Waldbröl durch Lehrgänge an der Bundesluftschutzschule kennen. Bevor der gebürtige Bonner mit seinem Jurastudium in Hamburg und Köln begann, wurde er als Soldat bei den Fallschirmjägern eingesetzt. Nach Beendigung des Studiums folgten Referendardienste und Hochschulassistentenzeit mit anschließendem Assessorenexamen in Düsseldorf. Im Juli 1977 heiratete Herbert Maschke seine jetzige Frau Mechthild in Münstermaifeld. Seine Ernennungsurkunde zum Notar wurde ihm am 14. März 1984 überreicht. Das Ehepaar Maschke siedelte nach Waldbröl, und der junge Notar trat bei Assessor Heinrich Eckelskemper die Stelle des Notarassessors im Notariat Dr. Rainer Kofler in Waldbröl an. Als  Nachfolger von Dr. Kofler war Notar Maschke 25 Jahre tätig, bis er am 30. 03. 2009 sein Amt niederlegte. Den Kontakt mit seiner langjährigen, heute 96-jährigen Bürovorsteherin, Frau Magdalene Wagner, die während seiner Dienstzeit zur Notariatsbürodirektorin ernannt wurde, pflegt er noch heute gemeinsam mit seiner Frau. Aber da ist noch etwas, dass Herbert Maschke immer am Herzen lag und ihn stets in seinem Leben begleitete, die humanitäre Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes. Schon als 15-jähriger absolvierte er eine Sanitätsausbildung. Seit 1960 ist er Mitglied, und von 1989 bis 1999 arbeitete er im Vorstand als Vorsitzender im Ortsverband Waldbröl. Heute ist der Notar a. D. langjähriges Ehrenmitglied. Das Amt des Vorsitzenden übernahm Gerd Moser. Jagen, das war sein Hobby. Mit 16 Jahren bereits machte er seinen Jagdschein, von 1991 bis 2013 war er Jagdpächter in Erblingen.
Seine Jagdreviere lagen vornehmlich in osteuropäischen Ländern, die er oft mit seiner Frau Mechthild bereiste, nachdem auch sie sich für einen Jagdschein entschied. Die Jagdpacht gab Herr Maschke auf, nachdem er 2012 und 2013 Schlaganfälle und 2014 einen Herzinfarkt erlitt. Auch in der Jagdhorngruppe Hegering 7 der Stadt Köln ist Herbert Maschke Ehrenmitglied. Die Rettung von drei Waldnachbarschaften in Waldbröl und einer in Velken mit Verhinderung der unbeabsichtigten Auflösungsfolge des Landeswaldgesetzes sowie die Hilfe zur Errichtung der Ursula Barth-Stiftung an der Kaiserstraße in Waldbröl sind für den langjährigen Notar dienstlich erwähnenswerte Dinge in seiner Laufbahn. In Zukunft geht es dann von Waldbröl ins Haus zu Tochter und Enkelsohn nach Kefenrod/ Bindsachsen im Kreis Büdingen/Wetteraukreis. Wir wünschen den Eheleuten Maschke alles Gute und noch viele schöne gemeinsame Jahre in ihrem neuen Heim!