Freiwillige Feuerwehr stand im Mittelpunkt des Abends

 

Die Vorsitzende von Vereinen, Ehrenamtler sowie Vertreter der Wirtschaft waren wieder zahlreich der Einladung der Stadt Waldbröl und der Wir für Waldbröl GmbH zum Jahresempfang gefolgt. Rund 400 Gäste konnten in der Waldbröler Nutscheidhalle einem Programm aus kurzen Redebeiträgen und Musik folgen. Als Moderator durch das Programm führte Henning Hergt, für die Musikbeiträge sorgte ein Ensemble junger Blechbläser. Bürgermeister Peter Koester eröffnete den Abend und begrüßte die zahlreich erschienen Gäste. Klaus-Peter Flosbach, der den Oberbergischen Kreis nun fast 15 Jahre als Mitglied des Deutschen Bundestages vertreten hat, wird im September nicht mehr zur Wahl antreten. Dies nahm er zum Anlass, beim Jahresempfang in seiner Heimatstadt eine interessante und abwechslungsreiche Rede über die politische Lage in der Welt, die aktuelle Entwicklung der Stadt Waldbröl und die Bedeutung des Ehrenamtes zu halten. Themenschwerpunkt des Abends sollte die Würdigung der Freiwilligen Feuerwehr sein, deren ehrenamtliches Engagement der Stadt Waldbröl ermöglicht, zahlreiche Pflichtaufgaben zu bewältigen und die Bürgerinnen und Bürger in vielen Lebenslagen schützt und rettet. Kreisbrandmeister Frank Twilling sowie der Geschäftsführer des Feuerwehrverbandes NRW, Christoph Schöneborn, stellten dar, mit welchen Hürden die Freiwillige Feuerwehr und die Städte und Gemeinden zu kämpfen haben. Die in Waldbröl gerade kernsanierte und modernisierte Feuerwache des Löschzugs I ist ein Beispiel dafür, dass Investitionen in die Freiwillige Feuerwehr notwendig sind und zur Haushaltskonsolidierung beitragen.