Unter diesem Motto fand vom 21.-28. Oktober die Jungscharfreizeit der Ev. Kirche und
der CVJM Jungschargruppen aus Bladersbach, Hermesdorf, Lützingen und Waldbröl statt.

Los ging es mit dem großen Reisebus und 59 Kindern und Mitarbeitern, nachdem alle Listen unterschrieben, die Unterlagen abgegeben und die Eltern verabschiedet waren. Nach gut zwei Stunden kamen wir dann wohlbehalten im Freizeitdorf Mücke-Flensungen an.
Mitten im Grünen, umgeben von Wäldern und Wiesen, liegt diese wunderschöne Anlage. Dazu gehörte auch eine Turnhalle, wo die Kinder Inliner fahren konnten, ein Fußball- und Beachvolleyballplatz, das große Trampolin und das hauseigene Schwimmbad. Gewohnt haben wir in 6 Bungalows mit Wohnzimmer. Alle Schlafräume hatten ein eigenes WC und Dusche. Jeden Tag gab es einen festen Tagesablauf mit einer von den Kindern selbst gestalteten Morgenandacht. Nach einem leckeren Frühstück hieß es die Zimmer aufräumen, um bei der Zimmerwertung viele Punkte zu kassieren. Natürlich musste auch jedes Zimmer zum Tischdienst mal ran. Im Jungschargottesdienst haben wir uns mit der Geschichte und dem Leben von Abraham befasst und dieses in Kleingruppen anschließend vertieft. Nach dem Mittagessen gab es Taschengeld und der Kiosk konnte gestürmt werden.
Nach einer kurzen Olympiade ging es, wie in den anderen freien Zeiten dann ins Schwimmbad, die Halle oder auf das Trampolin.
Um 15 Uhr startete das Mittagsprogramm mit Spielen rund um das Freizeitthema. Aufgrund des schlechten Wetters mussten wir viel improvisieren und die Spiele den äußeren Gegebenheiten anpassen, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Im Anschluss schmeckte nach so viel Bewegung das Abendessen noch einmal so gut. Danach standen schon die Abendprogramme an: Es gab einen BacoBacoAbend, ein Film zum Thema wurde geschaut, beim Quiz gerätselt oder Großspiele in der Halle durchgeführt.Traditionell gab es einen Tagesausflug, es ging in einen Kletterpark auf den Hohenrodskopf und auf die Sommerrodelbahn. Doch der dichte Nebel und Regen verhinderten dieses Abenteuer. Schon vor Ort musste in Sekundenschnelle umgeplant, der Bus angehalten und ein Ersatzprogramm ausgedacht werden. So ging es ins Vulkaneum in Schotten. Kaum zu glauben, dass ein Museum für Kinder auch interessant sein kann. Und auch die Führung mit 59 Personen auch einmal (sonst höchsten 20) klappte wunderbar. So wurde es doch ein toller Tag.
Viel zu schnell verflogen die Tage und so ging es wohlbehalten und gesund wieder nach 8 Tagen zurück nach Waldbröl, wo die Eltern ihre Kinderam Gemeindehaus wieder in die Arme schließen konnten. Alle Mütter haben das „Heimweh“ überlebt! Es war eine tolle Zeit nicht für die Kinder und alle wollen 2018 vom 14. – 21. Oktober mit nach Siegwinden auf die nächste Freizeit fahren.
Danke an alle Mitarbeitenden, die sich ehrenamtlich eingebracht haben und auch an den Verein „Wir helfen vor Ort“, der uns mit einer Spende unterstützt hat. Auch wären solche Fahrten nicht ohne die Zuschüsse der Ev. Kirche, des Oberbergischen Kreises und die Landes NRW überhaupt möglich, weil viele Kinder, gerade aus sozial schwächeren Familien, zusätzlich noch auf die Mittel aus dem Fonds für Bildung und Teilhabe angewiesen sind.