Förderverein „Schwimmen in Waldbröl“ gegründet

(eb) Zu der von der Stadt Waldbröl eingeladenen Bürgerversammlung zur Rettung des Gartenbades waren weit mehr als 100 Besucherinnen und Besucher ins Bürgerhaus in der Kaiserstraße gekommen. So viele Menschen waren es selten, die den Ratssaal bevölkerten. „Zeigt es doch, dass dieses Thema bewegt“, so Bürgermeister Peter Koester. Neben der Stadt hatten der Schwimmverein und die DLRG im Vorfeld ebenfalls kräftig Werbung gemacht, mit Erfolg.

Angeregte Diskussionen

Zu Beginn des Abends stand der Austausch von Informationen aber auch die Klarstellung von Fehlinformationen. Die Verwaltung berichtet vom Sanierungsstau und zur Entscheidung, das Wiedenhof-Bad zu schließen. Wenn es auch in der Sache teils kontrovers zuging, so blieb doch am Ende der gemeinsame Wunsch, das Gartenbad zu retten. Die Stadt sucht seit längerem einen Betreiber, der das Bad beispielsweise in der Gesundheitsprävention nutzt. „Wir brauchen das Gartenhallenbad für die touristische Entwicklung, können aber die Kosten allein nicht tragen, da keinerlei Wirtschaftlichkeit gegeben ist“, so Koester.

Gründung des Fördervereins

Von den gut 100 Gästen trugen sich schließlich 55 Personen in die Gründungsmitgliederliste ein, aus deren Mitte ein Vorstand des Fördervereins „Schwimmen in Waldbröl“ gewählt wurde. Den Vorsitz übernimmt Erdmute Hübsche, Jugendwartin des Waldbröler Schwimmvereins. Stellvertretender Vorsitzender ist Bernd Schiffer, der Vorsitzender der Waldbröler DLRG ist. Den Posten des Schatzmeisters übernimmt Torsten Rothstein, als Geschäftsführerin wird Monika Detmer-Hetfleisch tätig sein. Als Beisitzer in den Vorstand gewählt wurden Christina Klein, Alexandra Speck, Frank Behrendt, Uwe Fröhling und Peter Koester. Der Förderverein hat künftig u. a. den Zweck, öffentliche Fördermittel und Spenden zu akquirieren. Er wird ebenfalls sehr sorgfältig prüfen, ob die Möglichkeit besteht, das Gartenhallenbad in ehrenamtlicher Trägerschaft zu übernehmen.